Kryptobezahlung — ein Kinderspiel für Jung und Alt ?

- Ein Kommentar von René Pomassl, Gründer und CEO bei SALAMANTEX

Wir kennen sie alle, die typische Supermarktschlange: eine Seniorin kramt in ihrer Geldbörse um den Betrag auf den Cent genau in Münzen zu zahlen, Baby Boomers zücken Scheine oder das Kärtchen, die Jüngsten hingegen zahlen oft ganz cool kontaktlos im Vorbeigehen mit der Smart Watch oder dem Handy. Die Digitalisierung hat in allen Lebensbereichen Einkehr gefunden: Shopping, Partnersuche, Überweisungen, Essen bestellen, Arzttermine buchen — fast alles ist heutzutage mit einem Fingerwisch auf dem Smartphone erledigt. Das freut Technologiefreunde, aber viele Senioren fühlen sich überfordert. Digitale Immigranten — die Generationen, die in einer Welt ohne Internet groß geworden ist[1] — hinken der Digitalisierung in vielen Bereichen hinterher. Wir wollen die Inklusion im Finanzwesen besser verstehen und analysieren inwieweit die Entwicklung im FinTech verschiedene Generationen berührt oder ausschließt.

Studien belegen die mit dem Supermarktbeispiel beschriebene Diversifizierung beim Bezahlen[2]: Baby Boomers bevorzugen weiterhin Bargeld-, Scheck- und Kartenzahlungen. Auch Generation X will ihre Kredit- und Debitkarten nicht missen, ist aber aufgeschlossener gegenüber e-Wallets. Millenials besitzen Apps für all ihre finanziellen Bedürfnisse. Die Jüngsten — nämlich Generation Z — bedienen sich am meisten der neueren Bezahlmethoden. Laut einer Studie nutzen hier schon knapp die Hälfte digitale Wallets. Wir sehen also einen graduellen Übergang von Generation zu Generation.

Weitere Neuerungen im Bezahlwesen könnten allerdings die Kluft zwischen Jung und Alt intensivieren. Heute beschränken sich Kryptowährungen noch hauptsächlich auf digital natives[1], die jüngeren Generationen, die mit dem Internet groß geworden sind. Doch was wenn bald digitales Zentralbankgeld auf Basis der Blockchain-Technologie, wie ein e-Euro oder ein digitaler Dollar, eingeführt wird und damit die Bezahllandschaft komplett digitalisiert und damit revolutioniert?

Ganz nach dem Prinzip ‚survival of the fittest‘ müssen sich unsere Fähigkeiten durchgehend weiterentwickeln, um mit dem Technologiefortschritt mitzukommen. So manch einer fühlt sich mit den vielen und schnellen Innovationen im Bezahlwesen überfordert. Dennoch sind weitestgehend alle bereit sich an Kryptowährungen und Blockchain-basierte Prozesse zu gewöhnen, wie unsere Umfrage in den sozialen Netzwerken gezeigt hat:

Wir haben auch bei den ältesten digitalen Immigranten direkt nachgefragt. „Ich bezahle lieber bar und analog. Aber wenn digitale Währungen mir später einen Mehrwert bringen, könnten sie eine gute zweite Option sein. Ich habe keine andere Wahl als mich einzulernen und anzupassen“, sagte uns die 73-jährige Rentnerin Marie aus München.

„Uns ist vollkommen klar, dass nicht jede(r) jetzt und in Zukunft mit digitalen Währungen bezahlen möchten. Doch Kunden wollen Flexibilität und Optionen. Die Nachfrage nach Kryptobezahlung besteht bereits und wird über die Jahre weiter steigen,“ erklärt SALAMANTEX CEO René Pomassl. „Wir empfehlen dem Handel sich richtig zu positionieren, um von sekundären Erstanbietervorteilen profitieren zu können und sich bereits jetzt für die Kundschaft von heute und morgen zu rüsten.“

In diesem Kontext sollten digitale Währungen auf den Alltagsgebrauch hin bewertet werden. Derzeit ist das „next generation decentralized financial system”[3], wie sich das Bitcoin-Ökosystem selbst bezeichnet, in seiner Relevanz und Nützlichkeit noch nicht voll massentauglich. Firmen müssen jetzt und in Zukunft darauf bedacht sein alle Gesellschaftsschichten erreichen zu können. „Der Bezahlprozess mit digitalen Gütern muss wirklich ein Kinderspiel sein, sodass sich Jung und Alt problemlos und schnell durchklicken können. Schauen Sie es sich in diesem Video doch einmal selbst an wie schnell und einfach mit Nimiq gezahlt werden kann,“ so Nimiq-Botschafter Max Burger.

[1] Digital generations: The technology gap between seniors, parents, and kids | Norton

[2] Generational comparison on the use of payment methods | Axerve

[3] Bitcoin Foundation

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